Miete

Nicht mehr aktuell – wird zuzeit überarbeitet

Das Mietenmodell sieht vor, dass die Miete am Einkommen gemessen wird.
Durch den Niedrigenergiestandard des Hauses sind jedoch die Heizkosten eher gering. Jährlich steigt die Miete durch den Subventionsabbau um 0,15 €/m², was der Mietsteigerung der letzten 20 Jahre bzw. der Inflationsrate entspricht. Bei unserem Modell der vereinbarten Förderung (§88d) haben wir die Möglichkeit, z. B. Ersparnisse im Hochbau als Verbesserung in den Ausstattungsstandards weiterzugeben. Z. B. haben wir auf diese Weise den Fahrstuhl finanziert, der uns eigentlich nicht zusteht.
In der Förderrichtlinie 1997 hat sich einiges an den Förderrichtlinien der WK geändert:
Es gibt nur noch den 1. (§5-Schein) und 3. Förderweg. Der 3. Förderweg ist inzwischen jedoch in fünf Stufen differenziert worden, wobei wir von jeder Stufe ungefähr 10% Nettowohnfläche erreichen. Dies spielt vor allem für die Auswahl der NachrückerInnen von der Warteliste eine Rolle.

§5-Scheine

Die §5-Scheine (1. Förderweg), bzw. §6-Scheine (von den gering verdienenden Genoss/innen im 3. Förderweg) müssen beim Abschluss des Mietvertrages vorliegen.

Ausstieg

Bei Ausstieg werden die erworbenen Genossenschaftsanteile zurückgezahlt. Sollte sich niemand finden, der diese Anteile übernimmt, so gilt für die Rückzahlung eine zweijährige Sperrfrist.

Wohnungsgrößen

Da die Genossenschaft geförderten Wohnraum erstellt hat, gibt die fördernde Stelle, das Amt für Wohnungsbau, die Wohnungsgrößen nach den Förderrichtlinien vor. Genossenschaftsmitglieder jedoch haben ein Recht auf 10qm pro Haushalt mehr. Im Folgenden die möglichen Haushaltsgrößen, und die dazugehörige theoretische durchschnittliche Gesamtquadratmeterzahl (die tatsächlich gebauten Wohnungen weichen selbstverständlich geringfügig davon ab):

Für Wohngemeinschaften gibt es Sonderregelungen. Hier kann jede Person als Subhaushalt betrachtet werden. Ein Subhaushalt kann für sich 35qm in Anspruch nehmen. Bei drei Subhaushalten ergeben sich so z.B. 105qm. Jeder Haushalt muß für sich selbst den idealen Fall herausfinden und seine Haushaltszusammensetzung vor Einzug entsprechend darlegen. Für Subhaushaltsregelungen muss mit folgenden durchschnittlichen Wohnungsgrößen gerechnet werden:

  • Ein Subhaushalt /1 Person volljährig 35,0 qm
  • 2 Personen (verheiratet/Lebensgemeinschaft) 52,5 qm
  • 2 Personen (Elternteil plus Kind) 52,5qm
  • 3 Personen (Elternteil plus 2 Kinder) 62,5qm
  • 3 Personen (Eltern/Lebensgemeinschaft plus 1 Kind) 67,5qm
  • 4 Personen (Elternteil plus 3 Kinder) 72,5qm
  • 4 Personen (Elternteil/Lebensgemeinschaft plus 2 Kinder) 77,5qm